17.04.2020 Initiative HLW

Vorbildliches Schulprojekt der HLW im Institut St. Josef

Nasen- und Mundschutz für Mitarbeiter*innen der ambulanten Dienste

Mobiler Hilfsdienst - Feldkirch - HLW
Mobiler Hilfsdienst - Feldkirch - HLW

Die Coronakrise hat das österreichische Gesundheitssystem vor neue, große Herausforderungen gestellt. Gebot der ersten Stunde war, stationäre Einrichtungen wie Pflegeheime und Spitäler funktionsfähig zu halten um Ereignissen – wie beispielsweise in Italien – vorzubeugen. Die Maßnahmen waren bisher erfolgreich! Es war und ist gewährleistet, dass Corona-Patienten in den Spitälern behandelt werden können.

Neben der stationären, spielt aber vor allem auch die ambulante Versorgung in Vorarlberg eine wichtige Rolle. Hier haben insbesondere die Krankenpflegevereine, die 24-Stundenbetreuerinnen sowie die Mobilen Hilfsdienste in den letzten Wochen einen wichtigen und unverzichtbaren Dienst an der Gesellschaft geleistet. Um Ansteckungen vorzubeugen, ist neben den üblichen Hygienemaßnahmen inzwischen das Tragen von einem Nasen- und Mundschutz vorgesehen. Schon in den ersten Tagen der Krise wurde klar, dass es hier zu Engpässen kommen wird.

Sehr erfreulich ist in diesem Zusammenhang die Initiative der HLW im Institut St. Josef in Feldkirch unter der Leitung von Frau Direktorin Mag. Doris Fußenegger zu erwähnen! Zusammen mit den Werklehrerinnen wurden mehr als 100 Masken für den Krankenpflegeverein Tosters und den MOHI Feldkirch genäht. Zusätzlich haben Angehörige von Patienten sowie Nina Lampert, Emma Peer und Amrei Pfleger mitgeholfen und gemeinsam nochmals 100 Masken hergestellt. Alle Masken sind waschbar, wiederverwendbar und somit ein nachhaltiges Produkt. Die Masken werden übrigens auch an Patienten weitergegeben, damit sie sich selbst, zum Beispiel bei möglichen Spaziergängen unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes, und andere schützen.

Hygienemaßnahmen, Masken und Sicherheitsabstand – das ist die „neue Normalität“ und erlaubt deshalb ein Minimum an sozialem Miteinander. Damit schützen wir uns, unsere Patient*innen sowie die Mitarbeiter*innen, die sich in den wertvollen Dienst der Pflege und Betreuung gestellt haben. Ein herzliches Dankeschön für die Initiative!

KPV Tosters, MOHI Feldkirch

25.03.2020 Corona-Virus

Corona-Virus

Information für Klient*Innen und Helfer*Innen

Unser aller Leben hat sich in den letzten Tagen und Wochen deutlich verändert. COVID-19 (Coronavirus) bestimmt derzeit unseren Alltag. Wir haben in diversen Schreiben an unsere geschätzten Klient*innen und Helfer*innen informiert. Zentral ist nach wie vor die Ausgangsbeschränkungen zu beachten, sich nicht in Gruppen aufzuhalten und die Hygieneschutzmaßnahmen zu praktizieren. Wenn jede(r) von uns die Vorgaben der Bundesregierung beachtet, können wir es schaffen! Wichtig: Wir bitten unsere Klient*innen und ihre pflegenden Angehörigen sowie unsere Helfer*innen im Verdachtsfall unsere Einsatzleitung telefonisch (05522/32732) vor dem geplanten Hausbesuch zu informieren und die weiteren Schritte nach den allgemeinen Vorgaben (Kontaktaufnahme mit der Gesundheits-Hotline 1450) einzuleiten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Leider findet der beliebte Singnachmittag „Zemmasi“ bis auf weiteres nicht statt. Ebenso bleibt unsere Tagesbetreuung bis auf weiteres geschlossen. Unsere MOHI-Dienstleistungen halten wir so gut es geht aufrecht. Melden Sie sich bei Bedarf. Und natürlich suchen wir auch immer wieder MOHI-Helfer*innen – Menschen, die gerne anderen Menschen helfen und damit eine wichtige und sinnstiftende Tätigkeit für unsere Gesellschaft übernehmen.

Wir wünschen Ihnen allen viel Zuversicht in dieser schwierigen Situation und freuen uns schon heute auf ein Wiedersehen.

Ihr MOHI-Team Feldkirch